BLOG
In diesem Blog berichte ich über meinen Alltag mit Kind als Ordnungscoach - leichtes Leben oder Aufräumen am Limit? Erfahrt es selbst...
23.11.2025
Die Weihnachtszeit – bitte recht ordentlich
Hi! Schön, dass du mit dabei bist. 
In den Supermärkten türmt sich Lebkuchen und Spekulatius, die ersten Weihnachtsmärkte stehen vor der Tür und Häuser werden mit Lichterketten geschmückt. Da ist klar: Es weihnachtet sehr!
Weihnachten selbst stellt für viele ein besinnliches und schönes Familienfest dar, an dem man die Zeit miteinander genießt, etwas Gutes isst, sich gegenseitig eine Freude macht und die dunkle Jahreszeit gemütlich beisammen verbringt.
Doch die Zeit vor Weihnachten ist oft mit Stress verbunden: Plätzchen wollen gebacken, Geschenke gekauft, die Wohnung dekoriert und Feste und Märkte wahrgenommen werden.
Nicht zu vergessen: für den Besuch soll es daheim auch möglichst ordentlich und aufgeräumt aussehen, so dass zu Hause geschrubbt und gebohnert wird.
In diesem Beitrag möchte ich einige Tipps mit an die Hand geben, wie die Weihnachtszeit nicht in kompletten Stress ausartet und wir die Feiertage entspannt verbringen können.
Los geht’s!
Tipp Nr. 1: Rechtzeitig mit den Vorbereitungen starten
Zugegeben, dieser Tipp kommt für diese Weihnachten ein bisschen spät, aber die nächsten Festivitäten stehen sicher schneller als gedacht wieder vor der Tür. Um nicht am 23.12. last Minute noch Geschenke besorgen zu müssen und dabei eigentlich gar keine Ahnung zu haben, was sich der Beschenkte eigentlich wünscht, führe ich das ganze Jahr über Listen mit möglichen Geschenkideen. Wenn besagte Person also im Gespräch einen Hinweis gibt, was ihr gefallen könnte oder sie gerne haben würde, notiere ich es direkt auf meiner Liste und habe dann vor dem nächsten „Event“ einige Ideen parat, die dann nur noch umgesetzt werden müssen. Und auch die Umsetzung selbst starte ich so früh wie möglich: der November ist ja oft grau und nass und mit weniger Veranstaltungen. Perfekt also, um sich die Zeit zu nehmen, schon Geschenke zu besorgen! So bleibt im Dezember mehr Zeit für die schönen Dinge. :-)
Gleiches gilt natürlich auch für weitere Vorbereitungen. Der Weihnachtsbaum z.B. darf bei uns gerne schon frühzeitig einziehen, so habe ich auch länger etwas davon. Und Geschenke verpacke ich, sobald die nächste Gelegenheit da ist.
Tipp Nr. 2: Sinnvoll schenken
Noch einmal zurück zu den Geschenken: gerade im Hinblick auf das aufgeräumte Zuhause mit Dingen, die uns glücklich machen, ist es umso sinnvoller, nicht einfach nur irgendeinen „Krempel“ zu verschenken, der dann rumsteht, sondern mit Kopf zu Schenken. Im besten Fall schenkt man also etwas, was sich derjenige wirklich wünscht (dafür dürfen gerne auch Wünsche abgefragt werden), was verbraucht werden kann (wie Lebensmittel oder Gutscheine) oder man tätigt eine Spende für einen guten Zweck. Auch basteln oder gemeinsame Zeit zu verschenken ist eine gute Idee. Bei einer großen Familie kann es zudem super sein, miteinander zu wichteln: so muss nicht jeder jedem etwas schenken und sich dafür den Kopf zermartern, sondern jeder zieht nur eine Person und überrascht diese. Das ist für jeden stressfreier, das Wichteln an sich ist meist ein großer Spaß und jeder kann sich über eine Kleinigkeit freuen.
Tipp Nr. 3: Meal Prep
Je nachdem, wie viele Gäste an Weihnachten erwartet werden, kann das Zubereiten des Essens sehr aufwendig werden und mit vielen Stunden in der Küche verbunden sein. Und das, obwohl man sich auf das Miteinander freut und die Zeit mit seinen Liebsten verbringen möchte.
Da bietet es sich an, schon vor dem Heiligen Abend mit den Vorbereitungen zu beginnen.
So können viele Speisen eingefroren oder für wenige Tage im Kühlschrank gelagert werden, so dass diese dann nur noch aufgewärmt werden müssen. Auch Gemüse schnippeln kann man gut im Voraus: es hält sich auch geschnitten 1-2 Tage im Kühlschrank oder je nach Sorte (z.B. Zwiebeln) auch länger in der Tiefkühltruhe.
Alternativ bietet es sich an, ein gemeinsames Raclette zu veranstalten, für das jeder Gast ein paar Zutaten mitbringt. Weniger Stress, mehr Weihnachten!
Tipp Nr. 4: Jeden Tag ein bisschen
Um nicht in den letzten Tagen vor Heiligabend ins große Aufräumen und Putzen zu fallen, empfehle ich, in den Wochen davor bereits jeden Tag ein bisschen zu erledigen. Die Hürde anzufangen ist damit kleiner und der Stress am Ende weniger.
Am 30. November veröffentliche ich hier einen kleinen Kalender mit To Do`s für jeden Tag in der Adventszeit: seid gespannt!
Tipp Nr. 5: Weniger ist mehr – nachhaltige Weihnachten
Zum Abschluss sei noch gesagt: weniger ist auch an Weihnachten in der Regel mehr. Klar kann man tausend Karten verschicken, hunderte Plätzchen backen und das Zuhause bis in die letzte Ecke dekorieren. Aber schlussendlich sollte sich jeder fragen: Was ist mir wirklich wichtig? Worauf besinne ich mich? Die Zahl der Weihnachtskarten reduzieren und lieber im Jahr schöne Gelegenheiten zelebrieren? Eine Plätzchenbackparty mit den besten Freunden veranstalten – und das reicht? Nur die Deko, die ich wirklich liebe und mich bei jedem Anblick erfreut – und fertig? Auch bewährte „Traditionen“ dürfen gerne hinterfragt werden…
Damit wünsche ich eine entspannte Weihnachtszeit! :-)
Bis zum nächsten Mal,
Eure Nora
Admin - 13:33 | Kommentar hinzufügen
Kommentar hinzufügen
Die Felder Name und Kommentar sind Pflichtfelder.