16.02.2025
Hi! Schön, dass du wieder mit dabei bist.
Heute widme ich mich dem Thema Spielzeug. Ich gehe dabei bewusst auf Spielsachen von einem Baby ein, da sich die Handhabung und Ordnung hier doch maßgeblich von einem (Klein-)Kind unterscheidet.
Aber auch unsere Kleinsten haben oft schon eine Menge „Kram“, der irgendwie verstaut werden muss, daher möchte ich das Thema nicht unbehandelt lassen.
So musste auch ich, selbst Aufräumcoach und dementsprechend überaus Ordnungsliebend, eine Struktur für die vielen neuen Utensilien finden, die unser Baby so bekam.
Und dabei muss ich zu meiner Verlegenheit gestehen: mit der Geburt unseres Kleinen hatten wir daheim quasi kein Spielzeug und ich fühlte mich in dem Moment richtig schlecht. In meinem Nestbautrieb und dem Willen, alles perfekt für unser kleines Wunder vorbereitet zu haben, dachte ich, er könne ja nicht in eine Spielzeugfreie Wohnung einziehen. So bestellte ich noch unter den Wehen schnell eine niedliche Spielzeugspirale.
Nur kurze Zeit später durfte ich dann lernen, dass das komplett unnötig war. Denn nach der Geburt unseres Sohnes und mit den Glückwünschen, Geschenken und weiteren Leihgaben von Freunden und Familie füllte sich unser Aufbewahrungskorb (siehe Bild, er hat sage und schreibe eine Höhe von 50 cm und Durchmesser von 40 cm, ist also ziemlich groß) sehr schnell bis zur Hälfte. Und nur ein halbes Jahr und ein Weihnachten später ist der Korb nun quasi voll…
Da stellt sich doch die Frage: braucht ein Baby überhaupt so viele Spielsachen bzw. kann es mit allem Spielen?
Meine Meinung dazu: nein, braucht und kann es nicht.
Unsere Babys lehren uns selbst, wie besonders diese Welt doch ist und wie aufregend es sein kann, vom Baum fallenden Blättern nachzuschauen oder zu beobachten, wie sich unsere zehn Finger bewegen. Da ist gar nicht mehr so viel weiteres Spielzeug nötig.
Daher habe ich ein paar Tipps gesammelt, wie man es (besser als ich) machen kann:
Tipp Nr. 1: Wünscht euch zur Geburt Zeit statt Geschenke
Was meine ich damit? Mit dem Einzug eines kleinen neuen Menschleins wird erst einmal der ganze Alltag auf den Kopf gestellt. Wir müssen uns kennenlernen und möchten am liebsten jede Sekunde miteinander genießen. Was man da weniger gut gebrauchen kann: lästige Alltagspflichten. Viel mehr Wert als materielle Dinge sind etwas Hilfe im Haushalt, wie z.B. beim Kochen, Einkaufen oder auch mal kurz durchsaugen. Falls dass das nahe Umfeld nicht selbst leisten kann, so tun es auch Services, die dies anbieten, wie Lieferdienste oder Haushaltshilfen. Wenn das Baby dann ein bisschen größer ist, wünscht man sich eventuell auch einfach mal wieder nur Zeit für sich oder mit dem Partner. Da ist es besonders schön, wenn jemand Vertrautes sich als Babysitter zur Verfügung stellt.
Tipp Nr. 2: Abwarten vor dem Kaufen
Ein Neugeborenes braucht erstmal quasi nichts außer seine Eltern und ganz viel Liebe. Sich also sofort mit Spielzeug einzudecken, ist gar nicht unbedingt nötig. Wenn man erst einmal die Entwicklung des Kindes abwartet, kann man stattdessen feststellen, was es besonders gerne mag. So stehen z.B. in Krabbelgruppen meist viele verschiedene Spielsachen zur Verfügung und man sieht, wofür sich das Baby am meisten interessiert. Diese Gegenstände kann man dann auch für daheim besorgen – dabei ist es empfehlenswert, nach gebrauchten Artikeln zu schauen: ist nachhaltiger, die Schadstoffe sind schon raus und es spart eine Menge Geld.
Alternativ nimmt man einige kreative Ideen mit und bastelt aus einfachen Haushaltsgegenständen ganz einfach tolle Sachen für sein Kind. Probiert zum Beispiel einmal aus, in einen Schneebesen einen Tennisball zu geben – im Nu hat man eine kleine Rassel. Oder gut verschließbare, kleine Plastikflaschen (Achtung, dass der Deckel nicht vom Kind abgenommen werden kann) mit Linsen, Erbsen oder Nudeln befüllen – kommt immer wieder gut an und kostet nichts.
Tipp Nr. 3: Ein Korb für alles
Im Babyalter kann das Spielzeug noch ganz einfach in einem großen Behälter wie einem Korb, einer Kiste oder einer Schublade aufbewahrt werden, denn es muss noch nicht groß sortiert werden (wie später nach Lego, Büchern, Outdoor, etc.). Daher würde ich empfehlen, alles an einem einfach zugänglichen Ort zu lagern, an dem schnell etwas rein oder auch rausgenommen werden kann. Falls wenig Platz und die Spieldecke z.B. im Wohnzimmer ist, kann so auch abends ganz schnell alles in den Korb geworfen werden und man hat für den Abend eine Kinderfreie Zone. Erholung für die Augen sozusagen. Und am nächsten Tag ist man schnell wieder dran und zieht etwas aus der Kiste raus. Eine kleinteiligere Sortierung kommt dann mit höherem Alter des Kindes noch früh genug…
Tipp Nr. 4: Nicht alles gleichzeitig anbieten
Wie schon anfangs erwähnt, haben wir einen großen Aufbewahrungskorb, in dem alle Spielsachen gelagert werden. Regelmäßig schaue ich da rein und wechsle einige Gegenstände aus, so dass unserem Kleinen immer mal wieder etwas anderes, aber nie zu viel auf einmal angeboten wird.
Außerdem habe ich einige Spielsachen an unterschiedlichen Orten verstaut, so dass ich sie nicht immer umhertragen muss: in der Küche, im Auto, im Rucksack, im Kinderwagen… je nachdem, wo wir uns gerade aufhalten, sieht er dadurch auch immer wieder andere Dinge.
Tipp Nr. 5: Regelmäßig aussortieren
Damit sich gar nicht erst zu viel anhäuft, würde ich empfehlen, regelmäßig eine Bestandsaufnahme über die gesammelten Habseligkeiten zu machen und auszusortieren. Wir haben z.B. gleich 5 Stoffbücher und 4 Kirschkernkissen geschenkt bekommen – viel zu viel für ein Kind. Wir haben dann die für uns schönsten behalten und die anderen direkt zum Verkauf (entweder online über Kleinanzeigen/Vinted) oder offline (Kindersecondhand) angeboten.
Wenn im Umfeld andere Eltern mit Kindern im ähnlichen Alter sind, kann man ansonsten auch Tauschen: so sind die Interessen von jedem Baby anders und was beim eigenen Kind keine Beachtung findet, kann bei einem anderen auf große Begeisterung stoßen.
So, nun hoffe ich, dass meine Tipps ein bisschen geholfen haben und ein paar hilfreiche Ratschläge mit dabei waren.
Bis zum nächsten Mal
Eure Nora
Admin - 14:14 | Kommentar hinzufügen
Nora Krakau
Freiburg im Breisgau
und Umgebung
Tel.: +49 (0)176-5677 8120
E-Mail: info@nora-ordnung.de
"Ordnung für Alle", dafür steht die Ordnungswelt.
Hier findest du wertvolle Ordnungstipps und viele Ordnungsexperten. Ich bin:
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