NORA - Ordnungscoaching
Nachhaltige Ordnung | Räume & Ausmisten

BLOG
In diesem Blog berichte ich über meinen Alltag mit Kind als Ordnungscoach - leichtes Leben oder Aufräumen am Limit? Erfahrt es selbst...


15.03.2025

Lecker, lieber Ordnung: die Küchenorganisation

Hi! Schön, dass du mit dabei bist und dich für das heutige Thema interessierst: die Küche. 2025_03_16_Blog 06.jpg

In vielen Haushalten der wichtigste Ort der Wohnung oder des Hauses, wird hier nicht nur gekocht und gegessen, sondern sich auch über den Tag ausgetauscht, geredet und gelacht. Dabei verbringen wir oft sehr viel Zeit in der Küche, weshalb dies ein Ort sein sollte, an dem man sich gerne aufhält und man seinen Routinen schnell und effektiv nachkommen kann.

In diesem Beitrag fasse ich zusammen, wie die Küche möglichst sinnvoll organisiert und eingeräumt wird, um beim Zubereiten und Kochen alles schnell zur Hand zu haben.

Tipp Nr. 1: In Greifnähe aufbewahren
Was meine ich damit, „in Greifnähe lagern“? In der Küche gibt es meist verschiedene Bereiche, die wir nutzen: den Herd, die Spülmaschine und die Spüle, Arbeitsflächen, ggf. einen Esstisch, usw. Hinzu kommen natürlich die Küchenutensilien wie Geschirr und Besteck, Vorratsbehälter, Pfannen, Töpfe und Co.
Um die Laufwege klein zu halten ist es sinnvoll, das Geschirr und Besteck in unmittelbarer Nähe der Spülmaschine aufzubewahren, so dass beim Ausräumen der Spülmaschine alles schnell wieder an seinem Platz verstaut werden kann. Dementsprechend ist es ebenfalls vorteilhaft, Töpfe und Pfannen sowie Gewürze und Kochgeschirr in der Nähe vom Herd zu lagern, um beim Kochen alles griffbereit zu haben.

Bevor man das Projekt “Küchenorganisation” startet, sollte man am besten einen Plan erstellen, welche Bereiche in der Küche man abdecken möchte (weitere Kategorien können z.B. Lebensmittelvorräte, Backutensilien, etc. sein) und zu überlegen, wo diese möglichst zusammenstehend ihren Platz finden können. Denn auch hier (und wie eigentlich fast immer) gilt: alle Dinge der gleichen Art sollten möglichst am gleichen Ort zu finden sein.

Tipp Nr. 2: Organizer verwenden
Wie kann es auch anders sein: als Aufräumexpertin empfehle ich natürlich gerne den Einsatz von so genannten „Organizern“, also Boxen und Co, die das Sortieren erleichtern.
Für die Küche gibt es gleich mehrere unterschiedliche Hilfsmittel, die verwendet werden können:

- Schubladentrenner: um in Schubladen für mehr Ordnung zu sorgen, gibt es verschiedene Arten von Schubladentrennern (Stangen aus Holz, Metall oder Plastik). Durch diese Einsätze bleiben die Dinge an ihrem Platz, verrutschen nicht und ermöglichen außerdem ein einheitliches Bild in der Schublade. Dadurch entsteht ein besserer Überblick über den Inhalt der Schublade und Dinge werden schneller gefunden.

- Drehteller: sie eignen sich besonders für den Kühlschrank, um Lebensmittel, die sonst weiter hinten stehen würden, einfach mittels drehen nach vorne bewegen und herausholen zu können. Aber auch um z.B. verschiedene Öle praktisch und zugleich ästhetisch ansprechend aufzubewahren oder tiefe Schränke gut zu nutzen, sind Drehteller sehr praktisch. So muss man nichts alles vornedran Stehende erst beiseite räumen, um an etwas hinten Stehendes heran zu kommen.

- Boxen: ebenfalls für den Kühlschrank super geeignet sind Aufbewahrungsboxen. So können z.B. Lebensmittel einer Kategorie in jeweils eine Box einsortiert werden, die dann ganz einfach herausgenommen und eingesetzt werden kann. Wir haben beispielsweise eine Box, in der alle unsere Aufstriche drin sind, die wir zur Brotzeit nutzen. So müssen wir beim Aufdecken nicht jeden Aufstrich einzeln aus dem Kühlschrank herausholen, sondern nehmen einfach die ganze Box und haben den Tisch schon fast fertig gedeckt. Es gibt viele mögliche Kategorien, für die man solche Boxen anlegen kann, z.B. für Soßen (Ketchup, Mayo und weitere Grillsaucen), Gemüse oder je nach eigenem Bedarf.

Tipp Nr. 3: Vorratsbehälter verwenden
In der Küche empfiehlt sich der Einsatz von Vorratsdosen (aus Glas oder Plastik), in die Lebensmittel wie Reis, Linsen, Mehl, etc. umgefüllt werden. Denn diese haben gleich mehrere gute Zwecke: zum einen sind die Lebensmittel auf diese Weise Luftdicht verstaut und damit vor Lebensmittelmotten und ähnlichem Getier geschützt. Aber nicht nur das: wenn durchsichtige Behälter verwendet werden, ist auf einen Blick ersichtlich, wie viel noch da ist und wann Nachschub eingekauft werden muss. Und auch ästhetisch haben sie ein großes Plus: alles ist einheitlich geordnet, verleiht damit ein ruhiges Bild und sieht schön aus.

Tipp Nr. 4: Gewürze sortieren
Um Gewürze schnell wiederzufinden und zur Hand zu haben, empfiehlt sich eine Sortierung nach bestimmten (für einen selbst passenden) Kriterien. Bei uns ist das eine Sortierung nach Alphabet: so weiß ich genau, dass ganz links die Gewürzreihe bei A wie Anis anfängt und rechts aufhört bei Z wie Zimt. Die Sortierung kann aber auch nach anderen Kriterien vorgenommen werden: z.B. können die am häufigsten verwendete Gewürze zusammenstehen, man kann nach Farben sortieren (grün für Kräuter, rot für scharfe Gewürze, etc.) oder, oder, oder. Hauptsache man weiß intuitiv, an welcher Stelle man sein Lieblingsgewürz wiederfindet.

Tipp Nr. 5: Platz lassen
Beim Ordnen und Einrichten der Küche ist es grundsätzlich empfehlenswert, die Schränke und Schubladen nicht komplett voll zu machen, sondern nur zu etwa 80% zu befüllen. Denn es kommen immer mal wieder Dinge hinzu, die dann auch noch einen Platz finden dürfen.

Soweit in Kürze meine fünf wichtigsten Tipps zur Ordnung in der Küche.
Wenn ihr Fragen habt, kontaktiert mich gerne!

Bis zum nächsten Mal
Eure Nora

Ps.: Viele tolle Küchenorganizer findet ihr bei Rotho – eine Schweizer Marke, die auf nachhaltige und langlebige Produkte setzt. Mit meinem Code “NoraOrdnung15” erhaltet ihr 15% Rabatt auf eure Bestellung.

Admin - 10:45 | Kommentar hinzufügen