NORA - Ordnungscoaching
Nachhaltige Ordnung | Räume & Ausmisten

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In diesem Blog berichte ich über meinen Alltag mit Kind als Ordnungscoach - leichtes Leben oder Aufräumen am Limit? Erfahrt es selbst...


22.03.2025

Wohin mit den aussortieren Dingen?

Hi! Schön, dass du wieder mit dabei bist. 2025_03_30_Blog 07.jpg

In meinen letzten Blogbeiträgen bin ich auf das Ordnen und Aussortieren in verschiedenen Zimmern im Haus oder in der Wohnung eingegangen.

Bevor ich diese Reihe fortsetze, möchte ich mich aber gerne dem Thema widmen, wie am besten mit den aussortierten Dingen umgegangen wird.
Denn was definitiv vermieden werden sollte ist, dass diese Gegenstände weiterhin Platz in den eigenen vier Wänden einnehmen, im Weg stehen und im schlechtesten Fall eine neue Kruschtelecke entsteht.

Daher ist es wichtig, bereits beim Aussortieren nach verschiedenen Kategorien zu ordnen und hierfür 3-4 Kisten bereitzustellen für:

- Verkaufen / Verschenken
- Spenden
- Vielleicht
- Wegwerfen (dafür kann auch direkt ein Müllsack o.ä. genommen werden)

Im Folgenden gehe ich einmal auf jede Kistenart ein:

1. Die „Vielleicht“-Kiste
Für diese Kiste gibt es verschiedene Vorgehensweisen, die angewendet werden können:

1. Die Kiste besteht nur, bis der Aufräum-Prozess zu Ende geführt wurde.
Während des Aussortierens können Dinge in diese Kiste wandern, bei denen man sich noch unsicher ist, ob man sie behalten möchte oder sie doch gehen dürfen. Ist man dann quasi fertig mit dem ausmisten und es wurden alle Dinge gesichtet und bewertet, können abschließend noch einmal alle Gegenstände, die sich in dieser Kiste befinden, angesehen und neu eingestuft werden. Denn zum Ende des Prozesses ist man sich oft schon klarer, was dann doch weg darf oder woran das Herz hängt. Somit wird die Kiste mit dem Abschluss des Ausmistens aufgelöst und alle Dinge wieder einsortiert.

2. Die Kiste wird länger zwischengelagert.
Falls es im direkten Aufräum-Prozess schwerfällt eine Entscheidung zu treffen, so kann man die Vielleicht-Kiste auch erst einmal in einem Abstellraum oder Keller verstauen und mit einem Datum versehen (das möglichst nicht länger als 1 Jahr in der Zukunft liegt). Merkt man innerhalb dieses Zeitraums, dass einem doch etwas aus der Kiste fehlt, kann es wieder herausgeholt werden. Alles, woran innerhalb der Zeit nicht gedacht wurde, wird dann mit Ablauf der Frist entsorgt oder gespendet.
Voraussetzung für diese Methode ist, dass der entsprechende Platz zur Verfügung steht, um die Kiste noch eine Weile aufzubewahren.

3. Die Kiste wird kurz zwischengelagert.
Sollte der Platz begrenzt sein, kann die Methode 2 auch für kürzere Zeit, z.B. eine Woche, angewendet werden. Oft sehen wir schon nach ein paar Mal drüber schlafen klarer und können einfacher eine Entscheidung treffen. Dies hat außerdem den Vorteil, dass die Kiste nur für kurze Zeit „im Weg steht“ und dann direkt wieder aufgelöst wird.

2. Die Kisten „Wegwerfen“ und „Spenden“
Für diese Kisten/Säcke gibt es eine klare Vorgehensweise: beide Kategorien sollten möglichst sofort (oder maximal innerhalb von einer Woche) zur entsprechenden Stelle gebracht werden.

Für zu spendende Gegenstände gibt es in den meisten Orten Sozialkaufhäuser, Secondhand-Einrichtungen oder andere Sammelstellen, die sich über Spenden freuen. Die Seite „Wohindamit.org“ hat viele Anlaufstellen nach Gebiet gesammelt und bietet einen super Überblick über mögliche Abgabestellen.

Alles was weg kann, sollte direkt über den Hausmüll oder einen Recyclinghof entsorgt werden. Denn anderenfalls besteht die Gefahr, dass solche Müllberge schnell weiterwachsen, dann die Motivation sinkt sie zu entsorgen und eine neue Chaosecke entsteht. Oder Dinge werden aus dem Müll wieder herausgefischt und im Haushalt einsortiert, was ebenfalls den Sinn des Ausmistens weit verfehlt. Daher: lieber direkt entsorgen!

3. Die „Verkaufen“-Kiste
Gegenstände, die noch einen gewissen Wert haben und verkauft werden sollen, bleiben in der Regel noch etwas länger im Haus, womit sie einen passenden Platz finden müssen. Idealerweise ist dieser Platz gut zugänglich, so dass bei Kaufanfragen direkt der entsprechende Gegenstand zur Hand ist und verschickt oder auch Fragen zum Produkt beantwortet werden können. Muss man nämlich für jeden Artikel erst in den Keller rennen, so vergeht schnell die Lust und Freude am Verkaufen.
Der Platzbedarf sollte zeitgleich nicht zu groß sein, damit nicht zu viele Dinge angehäuft werden. Denn auch hier gilt wieder: am besten eine Frist setzen, innerhalb derer der Artikel verkauft sein sollte. Wurde die Frist überschritten, ist der Gegenstand wohl nicht besonders gefragt und kann mit gutem Gefühl gespendet werden. So sollte alles, was sich im Verkaufen-Bereich befindet, regelmäßig durchgesehen und wiederum aussortiert werden.

So, nun sollte ein guter Überblick über den Aufräum-Prozess entstanden sein.
Bei Fragen, meldet euch gerne!

Bis zum nächsten Mal,
Eure Nora

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